Elementary (2012)
- Pilotfolge gesehen. -
Elementary ist eine amerikanische Crime Serie die sich um die Figur Sherlock Holmes dreht
Als Holmes-Fan und Anhänger der BBC-Version war ich selbstverständlich äußerst skeptisch, besonders wenn man die Guy-Ritchi-Filme mit RDJ und Jude Law bedenkt. Begeistern tun mich Crime Serien ohnehin nicht, mit Ausnahme von Castle, aber ich habe von vielen Seiten
Leider hat die Serie mich nicht besonders überzeugt. Natürlich kann man nach nur einer Folge nicht sagen, ob die Serie nicht vielleicht besser wird, aber es fehlt mir einfach das gewisse Etwas, was Holmes ausmacht. Dr Watson als Frau finde ich super, hey, Feminismus und so weiter - top! Ich mag zwar Lucy Liu so gar nicht, aber das ist ja was persönliches und ihr seht das vermutlich anders. Die Änderung der Location nach new York allerdings... ich weiß ja auch nicht. Das ganze britische geht da durch verloren. Jetzt ist es einfach eine stereotypische amerikanische Crime Serie mit einem Ermittlerteam an dessen Kopf ein Mann und eine Freu stehen, und davon gibts weiß Gott genug. Wie sehr kann man eine Geschichte verändern, bevor sie zu etwas ganz anderem wird und ihre eigentliche Identität verliert? Beispiele für moderne Figuren die auf Sherlock Holmes basieren aber so sehr verändert wurden dass sie eben nunmal nicht mehr der originale Holmes sind gibt es wie Sand am Meer - führen wir nur mal Dr House an. Funktioniert großartig.
Für Crime-Liebhaber ist die Serie sicher gutes Futter, aber mir persönlich hat sie nicht gefallen.
Grimm (2011)
- Pilotfolge gesehen -
Okay, die ist jetzt nicht wirklich "neu", aber ich habe sie neu entdeckt. Es geht, wie der Name schon vermuten lässt, um Märchen. Die sind ja im Moment wieder ziemlich heiß, schauen wir uns nur mal den Erfolg von Once Upon A Time an. Grimm ist allerdings neben Fantasy primär auch Crime, denn unser Protagonist ist Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten - er kann übernatürliche Wesen wahrnehmen wo andere nur normale Menschen sehen. Er löst also dann die Fälle, in denen der Mörder zum Beispiel wirklich ein großer böser Wolf war.
Ich muss mich nicht wiederholen was meine Einstellung zu Crime betrifft. Die Serie hat mich spontan allerdings mehr angesprochen als Elementary, und wenn mir schrecklich langweilig ist werde ich mir vielleicht auch nochmal ein paar mehr Folgen ansehen, wer weiß. Es hat eine ordentliche Mischung aus "normaler" Mistery und übernatürlichen Sachen, und ist dabei eine völlig solide amerikanische Ermittlerserie.
The White Queen (2013)
- Pilotfolge gesehen -
Nummer drei auf der Liste ist eine britische Produktion mit historischen Thema - der englische "Rosenkrieg", den Thronfolgekrieg zwischen den Häusern York und Lancaster im 15. Jhd. Erzählt (zum großen Teil?) aus der Perspektive von Elizabeth, der späteren Frau von König Edward und damit Königin von England (nein, nicht die Elizabeth, die heißen alle so) beginnt die Geschichte mit der Begegnung der beiden und ihrer Hochzeit.
Die Serie basiert auf einem historischen Roman und ist deswegen nicht 100% akkurat, aber das ist "Die Tudors" auch nicht und trotzdem lernt man da den einen oder anderen Namen und Zusammenhang, also dafür einen Pluspunkt. Die Aufmachung und die visuellen Effekte waren gut, ansonsten war die erste Folge wenig spektakulär; die Schauspieler nicht gerade Umwerfend und der Plot auch etwas flach und hastig - Ellizabeth und Edward haben sich einmal getroffen, dann kommt er bei ihrem Haus vorbei und lädt sie zu sich in den Wald ein, dann vergewaltigt er sie fast und drei Tage später heiraten sie weil sie beide so unsterblich verliebt sind - hä? Aber scheinbar ist das ja für historische Geschichten normal - mal abwarten. Ich werde die Serie verfolgen, also erwartet Updates.
Da Vinci's Demons (2013)
- Pilotfolge halb gesehen -
Also okay, ich hab die Folge angemacht ohne zu wissen, was mich erwartet und hab nebenbei mit Lisa geskyped, deswegen war meine Aufmerksamkeit von Anfang an nicht voll dabei.
Es geht um den jungen Leonardo Da Vinci und sein Leben im Florenz der Renaissance, wo der Denker, Erfinder und Freigeist sich mit den (gesellschaftlichen) Fesseln seiner Zeit auseinandersetzen muss, der er bekanntlich um Weiten voraus ist.
Hat mich leider so gar nicht angesprochen. Der Leonardo-Schauspieler war mir irgendwie zu...keine Ahnung, cool? Schwer zu sagen. Irgendwie hat die Folge es nicht geschafft, meine Aufmerksamkeit zu fangen und zu halten. Die Absicht verschiedener Plotstränge und deren Wichtigkeit war ein wenig zu undurchsichtig, und das CGI war ne komplette Katastrophe - und ich bin an low-budget-Serien gewöhnt; sei es jetzt der Drache bei Merlin oder diverse Urzeitkreaturen in Primeval! Digital Map-Paintings waren entsetzlich. Aber eine Szene hat mir richtig gut gefallen: Man sieht Leonardo, wie er auf einem Markt ein paar Vögel kauft um sie dann frei zu lassen und beim Fliegen zu beobachten. Die Aufnahme der fliegenden Vögel wird dabei zu slow-motion und der Vogel wandelt sich zu einer Skizze und wieder zurück, um den Arbeitsprozess Leonardo's zu verdeutlichen. Gut gemacht, aber eine gute Szene reicht mir leider nicht aus.
Dates (2013)
- Folge 1-3 gesehen -
Dates ist eine pseudo-reality-TV-Serie (?),
Ich habe keine Ahnung, wie ich dazu gekommen bin, das anzuschauen
... du würdest skeptisch über deinen Brillenrand schauen...
AntwortenLöschenMal angesehen davon dass ich selten etwas anderes tue - was wäre der Auslöser?
LöschenAaah, ja. Ist ja auch (leider) so, aber ich habe jetzt noch Folge 4 gesehen und die Serie gefällt mir tatsächlich erstaunlich gut. Schau mal rein, Lis.
LöschenGrimm läuft hier glaube ich auch im Fernsehen, aber Serien auf deutsch schauen ist ja immer so ne Sache... vielleicht versuche ich das mal.
AntwortenLöschenJa, es reißt einen (wie gesagt) nicht vom Hocker. Und ich bin sowieso immer für Originalsprache, also.
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