The Hobbit - An Unexpected Journey (2012)
Gesehen am 15. Dezember 2012 im Kino
Lau, hier ist meine Review! Ich will aber trotzdem noch mit dir drüber reden!
Ich
habs gemacht, Freunde, ich habe 20 Pfund bezahlt um mir den Hobbit im
Odeon am Leicester Square anzusehen! Das ist das mördermäßig riesige
Kino da wo immer die UK-Premieren von all den richtig großartigen Filem
stattfinden, zB Harry Potter. Gut wars, das Kino, aber ich hätte doch
etwas dichter an der Leinwand sitzen können. Naja, man lernt dazu.
Woa,
der Hobbit! Wo soll ich anfangen? 169 Minuten Laufzeit, demnach fast
drei Stunden, und, wie sich das gehört, ohne Pause! Bevor jetzt hier die
doofen Kommentare kommen "Na, Sandi, bist du auch nicht eingeschlafen?"
Nein, verdammt, und das lag auch nicht nur daran, dass ich schon morgen
um 11 rein bin. Wenn man freitags abends um 10 anfängt, einen drei
Stunden langen Film zu sehen und dabei in einem bequemen Bett sitzt,
kann es eben passieren, dass man wegnickt. Herrje.
Aber ich schweife ab.
Den
Plot brauche ich sicher nicht großartig zu erläutern; Bilbo lässt sich
von Gandalf und dreizehn Zwergen überreden, auf eine Quest mitzukommen,
deren Ziel es ist, das ehemalige Zuhause der Zwerge zurückzugewinnen, in
dem jetzt ein Drache wohnt. Ich mochte das Buch schon sehr gerne,
lieber als die HdR-Trilogie, muss ich sagen. Bilbo ist einfach ein super
Charakter, der gerne mal grummelt und eigentlich keine Lust hat und
lieber daheim bleiben würde. Aber irgendwie juckt es ihn halt doch in
seinen behaarten Füßen, und er entscheidet sich, sich diese Chance auf
ein Abenteuer dann doch nicht entgehen zu lassen.
Ich persönlich
kann mich super in Bilbo hineinversetzen, eher als in Frodo zumindest.
Der hat irgendwie diese aufopferungsmäßige Gute-Figur-Schiene am laufen,
die mich ja doch eher nicht so anspricht. Und Martin Freeman spielt ihn
großartig! Ich hatte das ja von Anfang an erwartet, aber es war ein
Fest, ihn in der Rolle zu sehen. Ich kenne ihn ja sonst nur als John
Watson in Sherlock, und da ist er ja der bodenständige, grummelige
Sidekick zur exzentrischen Hauptfigur. Fantastische Besetzung,
jedenfalls!
Jetzt gabs im Vorfeld ja diverse
Diskussionen darüber, warum man den Hobbit, ein 351-seitiges Buch, auf
drei Filme verteilt, ebenso wie die HdR-Trilogie, die insg auf 1285
Seiten kommt. Dominik hat mir dazu ein nettes Bild an meine
Facebook-Wall gepostet, mit der Erklärung "money". Dem würde ich
grundsätzlich nicht widersprechen; natürlich wird aus einem Franchise
immer alles rausgepumpt, was nur irgendwie geht (Star Wars Angry Birds,
anyone?). Aber trotzdem untertützte ich die Tatsache, dass sie eine
Trilogie draus machen, voll und ganz. Ich bin immer gerne vorne mit
dabei wenns darum geht, zu jammern, dass Buch-Verfilmungen niemals
akribisch akkurat sind, und ich weiß, die meisten von euch sind es auch.
Und jetzt denkt mal drüber nach: 351 Seiten auf drei Filme, dass sind
118 Seiten pro dreistündigen Film, also knapp 40 Seiten pro Stunde. Das
ist fast Lesegeschwindigkeit, und selbst wenn man die umfassende
Backstory zurechnet, die PJ mit reingenommen hat (gute Wahl, btw!), dann
haben wir hier die wohl optimalste Umsetzung von Buch auf Film - ever!
Es wurde sich Zeit genommen fürs Detail, für (wie immer!) wunderschöne
Landschaftsaufnahmen von NZ, Gespräche, und und und. Da haben wir einen
echten Fanboy, der versucht, ein spitzen Buch in einen gebührenden Film
umzusetzen.
Gelungen, meiner Meinung nach.
Oh, und Gandalf!
Herrlich, sein Charakter gefällt mir im Hobbit auch nochmal besser als
in HdR. Da war er immer so schlecht gelaunt und fies zu Merry und
Pippin. Okay, die haben auch ne Menge Mist gebaut, aber im Hobbit ist er
sensationell.
Der einzige Kritikpunkt, den ich äußern kann: Was soll das mit dem
gutaussehenden Zwerg? Hä? Schon auf dem Poster springt Kili einfach
volle Kanne raus. Versteh ich nicht.
Also, Hobbit!
10/10, wen wunderts, nachdem ihr meine Review gelesen habt. Vielleicht
gehe ich sogar nochmal rein, aber erst im neuen Jahr. Mein Geldbeutel
blutet sonst.
Samstag, 15. Dezember 2012
The Magician's Nephew - C.S. Lewis
The Magician's Nephew (Chronicles of Narnia #1)
Gelesen vom 06. bis zum 14. Dezember 2012
Jaah, endlich habe ich mich an die Chroniken von Narnia gegeben! Nachdem ich Ela die Bücher ja schon vor ner halben Ewigkeit (mehr oder weniger erfolgreich?) angedreht habe, musste ich dann jetzt auch mal nachgeben. Issy bekommt nämlich "The Lion, The Witch and The Wardrobe" als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, und das nicht selten von mir. Und das ist ja immerhin der zweite Band, und auch wenn ich den Film schon gesehen habe muss ich trotzdem den 1. mal aufholen.
Wers kennt weiß, dass es ein eher dünner Schmöker ist, aber es ist ja auch ein Kinderbuch. 208 Seiten, demnach ~30 pro Tag. Wie bei allen Kinderbüchern, die man fataler Weise nicht als Kind sondern als Erwachsener liest, fängt einen die Magie nicht ganz so sehr ein, wie sie könnte/sollte, dafür fallen einem aber diverse andere Details auf, die Kinderaugen oder -ohren entgehen würden.
Aber zum Plot!
Die geschichte handelt von Polly und Diggory, Nachbarskinder und Freunde, die eines Tages versuchen, durch einen geheimen Verbindungsgang in ihren Reihenhäusern ins leerstehende Nachbarhaus zu krabbeln. Tatsächlich landen sie dann aber im Studierzimmer von Diggory's unsympathischem und irgendwie leicht verrückten Onkel, einem "Magier" (The Magician's Nephew, get it?), und der schickt sie mit Zauberringen in den Wald zwischen den Welten. Von dort aus machen sie einen ungewollten Ausflug nach Cern (nicht das Kaff in der Schweiz) und wecken Königin Jardis aus ihrem tausendjährigen(?) Schlaf. (Frage an die Kenner: Die ist doch die Eishexe, oder? Ich war mir nicht mehr sicher mit dem Namen und zu faul, nachzusehen.) Mit ihr im Schlepptau gehts dann erst mal zurück nach Hause, London, und Jardis stellt sich gewaltig an. Um sie wieder los zu werden versuchen Polly und Diggory, zurück in diesen Zwischen-Wald zu gelangen. Dummer Weise kommen dabei aber ein Kutscher, ein Pferd und Onkel Andrew auch noch mit. Große Gruppe, wa? Den falschen Abzweig erwischen sie auch und landen dann in Narnia.
Und jetzt kommt mein Lieblingsteil: Narnia existiert nämlich noch nicht, und sie sind quasi gerade im Augenblick der Schöpfung angekommen.
Wer C. S. Lewis kennt weiß, dass er sich ja nicht wenig mit dem Christentum beschäftigte. Und die biblische Schöpfungsgeschichte ist hier absolut und super offensichtlich als Vorlage für die zweite Hälfte des Buches genommen. Detailliert und schön beschrieben, und für Kinderohren so ansprechend und trotzdem versteckt genug, als das man es nicht als solche erkennen muss. Sehr schön, Mr Lewis, sehr schön. Alle Charaktere sind auch vertreten, und klar ist Jardis die Schlange. Ob man da jetzt ne Feminismus-Diskussion anfangen sollte, so à la: Warum isn die Frau schon wieder die Böse, wtf? Ich denke eher nicht. Mir steht zumindest nicht der Sinn danach, und ich wills mal durchgehen lassen.
Also, schönes Buch, theoretisch nicht notwendig, um die anderen zu verstehen (so wie ich das sehe), abgesehen natürlich für den Part Origins of Queen Jardis, wenn sie denn die Eishexe ist. Lest es euren Kindern vor, wenn ihr irgendwann welche habt.
Gelesen vom 06. bis zum 14. Dezember 2012
Jaah, endlich habe ich mich an die Chroniken von Narnia gegeben! Nachdem ich Ela die Bücher ja schon vor ner halben Ewigkeit (mehr oder weniger erfolgreich?) angedreht habe, musste ich dann jetzt auch mal nachgeben. Issy bekommt nämlich "The Lion, The Witch and The Wardrobe" als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, und das nicht selten von mir. Und das ist ja immerhin der zweite Band, und auch wenn ich den Film schon gesehen habe muss ich trotzdem den 1. mal aufholen.
Wers kennt weiß, dass es ein eher dünner Schmöker ist, aber es ist ja auch ein Kinderbuch. 208 Seiten, demnach ~30 pro Tag. Wie bei allen Kinderbüchern, die man fataler Weise nicht als Kind sondern als Erwachsener liest, fängt einen die Magie nicht ganz so sehr ein, wie sie könnte/sollte, dafür fallen einem aber diverse andere Details auf, die Kinderaugen oder -ohren entgehen würden.
Aber zum Plot!
Die geschichte handelt von Polly und Diggory, Nachbarskinder und Freunde, die eines Tages versuchen, durch einen geheimen Verbindungsgang in ihren Reihenhäusern ins leerstehende Nachbarhaus zu krabbeln. Tatsächlich landen sie dann aber im Studierzimmer von Diggory's unsympathischem und irgendwie leicht verrückten Onkel, einem "Magier" (The Magician's Nephew, get it?), und der schickt sie mit Zauberringen in den Wald zwischen den Welten. Von dort aus machen sie einen ungewollten Ausflug nach Cern (nicht das Kaff in der Schweiz) und wecken Königin Jardis aus ihrem tausendjährigen(?) Schlaf. (Frage an die Kenner: Die ist doch die Eishexe, oder? Ich war mir nicht mehr sicher mit dem Namen und zu faul, nachzusehen.) Mit ihr im Schlepptau gehts dann erst mal zurück nach Hause, London, und Jardis stellt sich gewaltig an. Um sie wieder los zu werden versuchen Polly und Diggory, zurück in diesen Zwischen-Wald zu gelangen. Dummer Weise kommen dabei aber ein Kutscher, ein Pferd und Onkel Andrew auch noch mit. Große Gruppe, wa? Den falschen Abzweig erwischen sie auch und landen dann in Narnia.
Und jetzt kommt mein Lieblingsteil: Narnia existiert nämlich noch nicht, und sie sind quasi gerade im Augenblick der Schöpfung angekommen.
Wer C. S. Lewis kennt weiß, dass er sich ja nicht wenig mit dem Christentum beschäftigte. Und die biblische Schöpfungsgeschichte ist hier absolut und super offensichtlich als Vorlage für die zweite Hälfte des Buches genommen. Detailliert und schön beschrieben, und für Kinderohren so ansprechend und trotzdem versteckt genug, als das man es nicht als solche erkennen muss. Sehr schön, Mr Lewis, sehr schön. Alle Charaktere sind auch vertreten, und klar ist Jardis die Schlange. Ob man da jetzt ne Feminismus-Diskussion anfangen sollte, so à la: Warum isn die Frau schon wieder die Böse, wtf? Ich denke eher nicht. Mir steht zumindest nicht der Sinn danach, und ich wills mal durchgehen lassen.
Also, schönes Buch, theoretisch nicht notwendig, um die anderen zu verstehen (so wie ich das sehe), abgesehen natürlich für den Part Origins of Queen Jardis, wenn sie denn die Eishexe ist. Lest es euren Kindern vor, wenn ihr irgendwann welche habt.
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Hugo
Hugo (2011)
Gesehen am 12. Dezember 2012 auf DVD
Oh was für ein wundervoller Film dem ich 10 Punkte gegeben habe! Ja, ich weiß, ich haue manchmal 10 Punkte raus für Filme, die sie vielleicht nicht verdienen. Aber für mich ist ein Film die 10 Punkte wert wenn er mich so verzaubert, dass ich ohne Probleme über Schwachstellen und Logiklücken hinweg sehen kann, und Hugo hat mich verzaubert! Laut moviepilot hat den noch keiner von euch gesehen (außer Holli, aber die ist nicht auf moviepilot). MACHT ES, Leute!
Der Film spielt in Paris in 1930, und dreht sich um den Waisenjungen Hugo Cabret, der in einem Bahnhof wohnt und dort die Uhren aufzieht. Sein Vater, Uhrmacher, ist kürzlich verstorben, und das einzige was er noch von ihm übrig hat ist eine mechanische Aufziehpuppe, die er zu reparieren versucht. In dem Bahnhof ist allerlei los, und Hugo findet sich bald in einer viel größeren Geschichte, als er ursprünglich erwartet hätte.
Die Geschichte ist toll erzählt, die Umgebung liebevoll gestaltet, der Soundtrack ganz fantastisch und insgesamt ist der Film einfach irgendwie zauberhaft. Mit Drama wird es nicht übertrieben; es gibt keine allzu großen setbacks und trotzdem ist die Story fesselnd und hat mich mehr als einmal dazu gebracht, laut mit "no, no, no, no!" oder ähnlichem zu kommentieren.
Christopher Lee spielt mit (hallo? Legende!), außerdem Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen (ich wusste der kommt mir bekannt vor!). Und ich liebe einfach Asa Butterfield, der die Hauptrolle hat. Er ist einfach total goldig und knuffig, ich mochte ihn schon als Mordred in Merlin total.
Seht euch den Film an, Leute, ich kann ihn nur empfehlen!
(Oh, falls das nicht offensichtlich war: Es gibt keine Action, nichts fliegt in die Luft, keine schnellen Autos und keine Gefechte. Es ist eine schöne Geschichte.)
Außerdem habe ich Colverfield gesehen, aber dazu poste ich keine Meinung. Der war komisch.
Gesehen am 12. Dezember 2012 auf DVD
Oh was für ein wundervoller Film dem ich 10 Punkte gegeben habe! Ja, ich weiß, ich haue manchmal 10 Punkte raus für Filme, die sie vielleicht nicht verdienen. Aber für mich ist ein Film die 10 Punkte wert wenn er mich so verzaubert, dass ich ohne Probleme über Schwachstellen und Logiklücken hinweg sehen kann, und Hugo hat mich verzaubert! Laut moviepilot hat den noch keiner von euch gesehen (außer Holli, aber die ist nicht auf moviepilot). MACHT ES, Leute!
Der Film spielt in Paris in 1930, und dreht sich um den Waisenjungen Hugo Cabret, der in einem Bahnhof wohnt und dort die Uhren aufzieht. Sein Vater, Uhrmacher, ist kürzlich verstorben, und das einzige was er noch von ihm übrig hat ist eine mechanische Aufziehpuppe, die er zu reparieren versucht. In dem Bahnhof ist allerlei los, und Hugo findet sich bald in einer viel größeren Geschichte, als er ursprünglich erwartet hätte.
Die Geschichte ist toll erzählt, die Umgebung liebevoll gestaltet, der Soundtrack ganz fantastisch und insgesamt ist der Film einfach irgendwie zauberhaft. Mit Drama wird es nicht übertrieben; es gibt keine allzu großen setbacks und trotzdem ist die Story fesselnd und hat mich mehr als einmal dazu gebracht, laut mit "no, no, no, no!" oder ähnlichem zu kommentieren.
Christopher Lee spielt mit (hallo? Legende!), außerdem Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen (ich wusste der kommt mir bekannt vor!). Und ich liebe einfach Asa Butterfield, der die Hauptrolle hat. Er ist einfach total goldig und knuffig, ich mochte ihn schon als Mordred in Merlin total.
Seht euch den Film an, Leute, ich kann ihn nur empfehlen!
(Oh, falls das nicht offensichtlich war: Es gibt keine Action, nichts fliegt in die Luft, keine schnellen Autos und keine Gefechte. Es ist eine schöne Geschichte.)
Außerdem habe ich Colverfield gesehen, aber dazu poste ich keine Meinung. Der war komisch.
Freitag, 7. Dezember 2012
Lord of the Flies - William Golding
Lord of the Flies
Gelesen vom 17. November bis zum 03. Dezember 2012
Die Tatsache das ich für 193 Seiten 16 Tage gebraucht habe (das sind ~12 pro Tag) lässt schon darauf schließen, dass ich nicht unbedingt begeistert war.
Für alle, die das Buch nicht im Englisch-LK gelesen haben: Ein Haufen Englischer Schuljungen zwischen 6 und 10 stürzen (warum auch immer?!) mit nem Flieger auf einer einsammen Insel ab und sind dann auf sich alleine gestellt. Achtung, Spoiler: Die Hölle bricht los. Surprise.
Bevor ihr mich jetzt als Kulturbanausen steinigt: Ich finde die Story an sich sehr, sehr, sehr großartig! Es ist wirklich viel Gesellschaftskritisches drin und es ist schockierend und schockierend realistisch was passiert und regt wirklich, wirklich zum Nachdenken an. Deswegen sollte man das Buch in jedem Fall gelesen haben.
Was mir nicht gefallen hat war der Schreibstil. Ich kanns nicht genau erklären, aber ich fand es unglaublich anstregend und ermüdend, ich musste mich regelrecht zum Lesen aufraffen. Und das finde ich echt nicht ansprechend. Okay, das Buch ist von 54, demnach ist die Sprache alt und manche Worte outdated, aber ihr kennt mich - damit hab ich ich generell alles andere als ein Problem. Hier allerdings... ich weiß nicht. Es trug irgendwie dazu bei, die Story träger zu machen und der (pseudo?)Slang war irgendwie nervig.
Das klingt jetzt negativer als ich wollte - wie gesagt, fantastische Story an sich. Ich muss allerdings sagen, I'm the King of the Castle hat mir bei weitem mehr Spaß gemacht; ich bin froh, dass wir das gelesen haben und nicht LotF.
Overall 6/10, habe ich sicher ausreichend bergründet. Und denkt dran, jeder das Recht auf seine Meinung, also, Anne, Sandi, zerreißt mich bloß nicht in der Luft.
Gelesen vom 17. November bis zum 03. Dezember 2012
Die Tatsache das ich für 193 Seiten 16 Tage gebraucht habe (das sind ~12 pro Tag) lässt schon darauf schließen, dass ich nicht unbedingt begeistert war.
Für alle, die das Buch nicht im Englisch-LK gelesen haben: Ein Haufen Englischer Schuljungen zwischen 6 und 10 stürzen (warum auch immer?!) mit nem Flieger auf einer einsammen Insel ab und sind dann auf sich alleine gestellt. Achtung, Spoiler: Die Hölle bricht los. Surprise.
Bevor ihr mich jetzt als Kulturbanausen steinigt: Ich finde die Story an sich sehr, sehr, sehr großartig! Es ist wirklich viel Gesellschaftskritisches drin und es ist schockierend und schockierend realistisch was passiert und regt wirklich, wirklich zum Nachdenken an. Deswegen sollte man das Buch in jedem Fall gelesen haben.
Was mir nicht gefallen hat war der Schreibstil. Ich kanns nicht genau erklären, aber ich fand es unglaublich anstregend und ermüdend, ich musste mich regelrecht zum Lesen aufraffen. Und das finde ich echt nicht ansprechend. Okay, das Buch ist von 54, demnach ist die Sprache alt und manche Worte outdated, aber ihr kennt mich - damit hab ich ich generell alles andere als ein Problem. Hier allerdings... ich weiß nicht. Es trug irgendwie dazu bei, die Story träger zu machen und der (pseudo?)Slang war irgendwie nervig.
Das klingt jetzt negativer als ich wollte - wie gesagt, fantastische Story an sich. Ich muss allerdings sagen, I'm the King of the Castle hat mir bei weitem mehr Spaß gemacht; ich bin froh, dass wir das gelesen haben und nicht LotF.
Overall 6/10, habe ich sicher ausreichend bergründet. Und denkt dran, jeder das Recht auf seine Meinung, also, Anne, Sandi, zerreißt mich bloß nicht in der Luft.
Sonntag, 2. Dezember 2012
X-Men
X-Men, X2, X-Men: The Last Stand, X-Men Origins: Wolverine und X-Men: First Class
Gesehen am 26., 27., 28., 29. und 30. November 2012 auf DVD
Katie ist X-Men Fan, also hab ich mich überreden lassen, eine X-Men Woche zu machen. Von Montag bis Freitag jeden Abend ein neuer Film (es gibt ja genug), angefangen mit dem ersten Teil aus 2000, geendet mit dem aktuellsten, der Prequel von 2011.
Worums bei X-Men geht ist ja weithin bekannt; ein Haufen Mutanten kämpfen auf der guten Seite gegen einen Haufen Mutanten auf der bösen Seite, die Menscheit ist sich uneinig ob sie Freunde sein wollen oder nicht und Wolverine versucht verzweifelt rauszufinden, warum er son "harter" Kerl ist (ahaha - get it? Weils eien Knochen mit Adamantium ummantelt sind? Nein? Okay.).
Ein weiterer sehr erfolgreicher Zweig des Marvel-Franchise, schon länger im Rennen als das Avengers-Abteil und bei weitem besser als Fantastic Four. Seit mehr als 10 Jahren hauen sie immer mal einen Streifen raus, der neuste steht 2014 auf dem Programm und wird ebenfalls eine Prequel.
Solide Superhelden, auch wenn einige nerven (hust, hust, Jean Grey, Rogue, ich meine euch), dafür aber einen durchaus akzeptablen Antihelden, Wolverine, der allerdings wiedermal durch seinen Arschloch-Charme besticht (wo wir wieder beim Thema wären, Anne - ich hoffe du weißt, worauf ich anspiele), und großartige böse Gegenspieler. Magneto ist ja wohl epic, und Mystique finde ich einfach gut! Sabertooth ist creepy und an den Rest kann ich mich nicht erinnern - die sprangen da halt so rum. Ansonsten ist Storm sehr sympathisch, allerdings dümpelte die immer so etwas im Hintergrund rum - schade! Katies große Hoffnung ist ja eine Origin-Story für sie, und ich stehe dahinter!
Aber teilen wir das mal fair auf:
X-Men 1-3: Gelungene Storyline, nicht episch aber durchaus fesselnd, schöne Superheldenfilme in denen - SPOILER - natürlich die Guten gewinnen. Ian McKellen und Patrick Stewart machen jedenfalls jeweils eine super Figur als Dr Charles Xavier und Eric Lensherr, alias Dr X und Magneto.
Origins: Wolverine: Joa, was soll ich sagen? Wolverine ist badass, und natürlich braucht der eine dramatische Backgroundstory. Er ist mir einfach grunsätzlich nicht sooooo sympathisch. Klar, Hugh Jackman is Wolverine, how dare he, aber ich würde mich da meinungsmäßig zwischen JD und Dr Cox einordnen - sowohl badass als auch ass.
First Class: Hat mir erstaunlicher Weise von allen am besten gefallen! Ich stehe ja ohnehin auf Prequels (meistens) und es war schön, erklärt zu bekommen, wie genau es zu dem Zerwürfnis zwischen Charles und Eric kam. James McAvoy und Michael Fassbender machen eine gute Figur, und ich mochte den (wenn auch kurzen Teil), in dem die beiden ernsthaft gute Freunde waren und rumgereist sind auf der Jagd nach Mutanten für ihre Crew. Schöne Männerfreundschaft.
Also, falls ihrs nicht eh schon getan habt: Schaut die X-Men Filme! Einzelbewertungen könnt ihr euch auf moviepilot anschauen, falls Interesse besteht.
Gesehen am 26., 27., 28., 29. und 30. November 2012 auf DVD
Katie ist X-Men Fan, also hab ich mich überreden lassen, eine X-Men Woche zu machen. Von Montag bis Freitag jeden Abend ein neuer Film (es gibt ja genug), angefangen mit dem ersten Teil aus 2000, geendet mit dem aktuellsten, der Prequel von 2011.
Worums bei X-Men geht ist ja weithin bekannt; ein Haufen Mutanten kämpfen auf der guten Seite gegen einen Haufen Mutanten auf der bösen Seite, die Menscheit ist sich uneinig ob sie Freunde sein wollen oder nicht und Wolverine versucht verzweifelt rauszufinden, warum er son "harter" Kerl ist (ahaha - get it? Weils eien Knochen mit Adamantium ummantelt sind? Nein? Okay.).
Ein weiterer sehr erfolgreicher Zweig des Marvel-Franchise, schon länger im Rennen als das Avengers-Abteil und bei weitem besser als Fantastic Four. Seit mehr als 10 Jahren hauen sie immer mal einen Streifen raus, der neuste steht 2014 auf dem Programm und wird ebenfalls eine Prequel.
Solide Superhelden, auch wenn einige nerven (hust, hust, Jean Grey, Rogue, ich meine euch), dafür aber einen durchaus akzeptablen Antihelden, Wolverine, der allerdings wiedermal durch seinen Arschloch-Charme besticht (wo wir wieder beim Thema wären, Anne - ich hoffe du weißt, worauf ich anspiele), und großartige böse Gegenspieler. Magneto ist ja wohl epic, und Mystique finde ich einfach gut! Sabertooth ist creepy und an den Rest kann ich mich nicht erinnern - die sprangen da halt so rum. Ansonsten ist Storm sehr sympathisch, allerdings dümpelte die immer so etwas im Hintergrund rum - schade! Katies große Hoffnung ist ja eine Origin-Story für sie, und ich stehe dahinter!
Aber teilen wir das mal fair auf:
X-Men 1-3: Gelungene Storyline, nicht episch aber durchaus fesselnd, schöne Superheldenfilme in denen - SPOILER - natürlich die Guten gewinnen. Ian McKellen und Patrick Stewart machen jedenfalls jeweils eine super Figur als Dr Charles Xavier und Eric Lensherr, alias Dr X und Magneto.
Origins: Wolverine: Joa, was soll ich sagen? Wolverine ist badass, und natürlich braucht der eine dramatische Backgroundstory. Er ist mir einfach grunsätzlich nicht sooooo sympathisch. Klar, Hugh Jackman is Wolverine, how dare he, aber ich würde mich da meinungsmäßig zwischen JD und Dr Cox einordnen - sowohl badass als auch ass.
First Class: Hat mir erstaunlicher Weise von allen am besten gefallen! Ich stehe ja ohnehin auf Prequels (meistens) und es war schön, erklärt zu bekommen, wie genau es zu dem Zerwürfnis zwischen Charles und Eric kam. James McAvoy und Michael Fassbender machen eine gute Figur, und ich mochte den (wenn auch kurzen Teil), in dem die beiden ernsthaft gute Freunde waren und rumgereist sind auf der Jagd nach Mutanten für ihre Crew. Schöne Männerfreundschaft.
Also, falls ihrs nicht eh schon getan habt: Schaut die X-Men Filme! Einzelbewertungen könnt ihr euch auf moviepilot anschauen, falls Interesse besteht.
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