Freitag, 7. Dezember 2012

Lord of the Flies - William Golding

Lord of the Flies
Gelesen vom 17. November bis zum 03. Dezember 2012

Die Tatsache das ich für 193 Seiten 16 Tage gebraucht habe (das sind ~12 pro Tag) lässt schon darauf schließen, dass ich nicht unbedingt begeistert war.

Für alle, die das Buch nicht im Englisch-LK gelesen haben: Ein Haufen Englischer Schuljungen zwischen 6 und 10 stürzen (warum auch immer?!) mit nem Flieger auf einer einsammen Insel ab und sind dann auf sich alleine gestellt. Achtung, Spoiler: Die Hölle bricht los. Surprise.
Bevor ihr mich jetzt als Kulturbanausen steinigt: Ich finde die Story an sich sehr, sehr, sehr großartig! Es ist wirklich viel Gesellschaftskritisches drin und es ist schockierend und schockierend realistisch was passiert und regt wirklich, wirklich zum Nachdenken an. Deswegen sollte man das Buch in jedem Fall gelesen haben.
Was mir nicht gefallen hat war der Schreibstil. Ich kanns nicht genau erklären, aber ich fand es unglaublich anstregend und ermüdend, ich musste mich regelrecht zum Lesen aufraffen. Und das finde ich echt nicht ansprechend. Okay, das Buch ist von 54, demnach ist die Sprache alt und manche Worte outdated, aber ihr kennt mich - damit hab ich ich generell alles andere als ein Problem. Hier allerdings... ich weiß nicht. Es trug irgendwie dazu bei, die Story träger zu machen und der (pseudo?)Slang war irgendwie nervig.
Das klingt jetzt negativer als ich wollte - wie gesagt, fantastische Story an sich. Ich muss allerdings sagen, I'm the King of the Castle hat mir bei weitem mehr Spaß gemacht; ich bin froh, dass wir das gelesen haben und nicht LotF.
Overall 6/10, habe ich sicher ausreichend bergründet. Und denkt dran, jeder das Recht auf seine Meinung, also, Anne, Sandi, zerreißt mich bloß nicht in der Luft.

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