Lord of the Flies
Gelesen vom 17. November bis zum 03. Dezember 2012
Die
Tatsache das ich für 193 Seiten 16 Tage gebraucht habe (das sind ~12
pro Tag) lässt schon darauf schließen, dass ich nicht unbedingt
begeistert war.
Für alle, die das Buch nicht im
Englisch-LK gelesen haben: Ein Haufen Englischer Schuljungen zwischen 6
und 10 stürzen (warum auch immer?!) mit nem Flieger auf einer einsammen
Insel ab und sind dann auf sich alleine gestellt. Achtung, Spoiler: Die
Hölle bricht los. Surprise.
Bevor ihr mich jetzt als
Kulturbanausen steinigt: Ich finde die Story an sich sehr, sehr, sehr
großartig! Es ist wirklich viel Gesellschaftskritisches drin und es ist
schockierend und schockierend realistisch was passiert und regt
wirklich, wirklich zum Nachdenken an. Deswegen sollte man das Buch in
jedem Fall gelesen haben.
Was mir nicht gefallen hat war der
Schreibstil. Ich kanns nicht genau erklären, aber ich fand es
unglaublich anstregend und ermüdend, ich musste mich regelrecht zum
Lesen aufraffen. Und das finde ich echt nicht ansprechend. Okay, das
Buch ist von 54, demnach ist die Sprache alt und manche Worte outdated,
aber ihr kennt mich - damit hab ich ich generell alles andere als ein
Problem. Hier allerdings... ich weiß nicht. Es trug irgendwie dazu bei,
die Story träger zu machen und der (pseudo?)Slang war irgendwie nervig.
Das klingt jetzt negativer als ich wollte - wie gesagt, fantastische Story an sich. Ich muss allerdings sagen, I'm the King of the Castle hat mir bei weitem mehr Spaß gemacht; ich bin froh, dass wir das gelesen haben und nicht LotF.
Overall 6/10, habe ich sicher ausreichend bergründet. Und denkt dran, jeder das Recht auf seine Meinung, also, Anne, Sandi, zerreißt mich bloß nicht in der Luft.
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