Star Trek Into Darkness
Gesehen am 21. Mai 2013 im Kino
Also
gleich vorweg: Ich habe noch keinen einzigen Star Trek (komplett)
gesehen, nicht mal den anderen von der Neuauflage aus 2009 mit Chris
Pine und Zachary Quinto. Alles was ich weiß sind Dinge, die man eben
einfach weiß, und was man eben so beim Schauen von Big Bang Theory
aufgreift. Aber ich gehe eben gerne ins Kino und auch als
Star-Wars-Verfechter muss man ja irgendwann irgendwo mal anfangen.
Ich habe diese Erklärung geliefert, damit ich hier nicht überschüttet werde mit Aussagen à la: Aber das passt gar nicht zum Plot von Film xy von vor 35 Jahren! oder Die Figur yz ist völlig falsch dargestellt.
Dazu kann ich nichts sagen. Was ich allerdings sagen kann, ist, dass
man selbst als Nicht-Trekki dem Plot problemlos folgen kann. Zentrale
Charaktere wie Kirk, Spock, Scotty, Bones und so sollte man schon
zuordnen können, das ist klar, aber auch wenn sicher viele Anspielungen
und Seitenhiebe durch fehlendes Wissen veloren gehen kann man trotzdem
noch völlig solide unterhalten werden.
Zu Beginn des
Films befindet sich die Enterprise + Crew auf einem Planeten mit einem
Vulkan, viel Wasser und den Bäumen aus den Götterwäldchen bei got - ihr
wisst schon, diese Herzbäume. Der Vulkan da droht auszubrechen, und Kirk
und Spock retten natürlich die Situation. Das eingeborene Völkchen, das
aber noch nie ein Raumschiff gesehen hat, fängt dann natürlich direkt
mit der Vergötterung an. Der Tag ist zwar sicher, aber Kirk kriegt
trotzdem eine drüber, von wgeen Geheimhaltung und so. Viel Zeit für
Bestrafung bliebt dann aber doch nicht, denn die Archive (und kurze Zeit
später auch der Hauptsitz) der Sternenflotte wird von einem mysteriösen
Unbekannten angegriffen. Der mysteriöse Unbekannte ist Benedict
Cumberbatch, und letztendlich ist er dann doch nicht so unbekannt.
Genauso unfreundlich aber gewalttätiger als Sherlock sorgt er dafür,
dass ein bisschen Chaos ausbricht und jemand (ratet wer!) erneut den Tag
retten muss.
Wie gesagt, nicht besonders tief, nicht
besonders großartig, irgendwie ein bisschen zu krass actionreich, aber
trotzdem solide - so würde ich den Film beschreiben. Ich werde jetzt
zwar vermutlich für diesen extrem girligen Kommentar gesteinigt, aber
mit Eyecandy isses auch nicht so, denn BC sieht irgendwie nur als SH gut
aus und CP ist auch nicht so der Hammer, aber naja. Wenn man einfach
eine Runde Action mit wenig Plot sucht und sein Hirn mal ausschalten
will ist der Film gut. Ich hoffe, die gehen in BBT irgendwie darauf ein -
Sheldons Meinung würde mich echt interessieren, da ich ja - wie gesagt -
absolut keine Ahnung von Plot und Continuity in Star Trek habe.
Donnerstag, 23. Mai 2013
Montag, 20. Mai 2013
The Other Hand - Chris Cleave
The Other Hand
Gelesen vom 05. April bis 19. Mai 2013
44 Tage für ein 374-seitiges Buch? Meine Güte. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen dass es eins dieser Bücher war, die ich anfange, dann weglege und zwischendurch ein anderes lese (hier A Game of Thrones).
Das Buch fiel mir zusammen mit The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out of the Window and Disappeared während meines Hamburgaufenthaltes letzten Sommer in die Hände. Unglücklicher Weise konnte es ebenso wie der Hunderjährige den Erwartungen nicht standhalten.
Das Cover gibt keine Auskunft über den Inhalt abgesehen von folgenden Sätzen: „We don't want to tell you what happens in this book. It is a truly special story and we don't want to spoil it. Nevertheless, you need to know enough to buy it so we will just say this: This is the story of two women. Their lives collide one fateful day, and one of them has to make a terrible choice. Two years later, they meet again -- the story starts there! Once you have read it, you'll want to tell your friends about it. When you do, please don't tell them what happens either. The magic is in how it unfolds.“ Also quasi: Zwei Frauen verbindet eine schicksalhafte Begegnung die ihre Leben verändert, und eine muss eine schreckliche Entscheidung treffen. Zwei Jahre später treffen sie sich wieder, und hier beginnt die Geschichte. Du wirst allen von diesem Buch erzählen wollen. Gibt ja irgendwie nicht so viel her zum Inhalt, aber hatte mich neugierig gemacht. Der Klappentext sagt: Erzählt euren Freunden nicht, worum es geht, um die Magie zu erhalten. Ich werde das mal dreist ignorieren und euch ganz genau erzählen, worum es geht, damit ihr nicht wie ich voll freudiger Erwartung das Buch kauft und dann enttäuscht werdet.
Es geht um zwei Frauen, soviel ist ja klar. Eine davon, Sarah, ist eine relativ erfolgreiche, britische Businessfrau mit Ehemann und Affäre, und die andere, Little Bee, ein afrikanische Jugendliche auf der Flucht vor denen, die ihr Dorf auf der Suche nach Öl niedergebrannt haben. Während einem Urlaub treffen sie sich in Nigeria am Strand, die Frau rettet das Leben des Mädchens, und von da an geht die Geschichte quasi los.
Wenn ich ehrlich bin: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht gekauft. Es klingt wie etwas, was man in der Schule lesen muss, und es fühlte sich auch so an. Die beiden Erzählstimmen der Charaktere wurden zwar jeweils gut getroffen, aber irgendwie kam bei mir keine richtige Stimmung auf. Ich konnte weder mit Sarah noch mit Little Bee so richtig mitfühlen; alles ist irgendwie runter erzählt und selbst die richtig dramatischen Stellen – ja, die gibt es – sind irgendwie…gefühllos. Es wirkt wie eine weitere Story die uns die Augen darüber öffnen soll, wie schlecht es Leuten in Afrika geht und wie unbefriedigend Erfolg doch ist. Ist ja schön und gut, wir wissen alle, dass die Ölindustrie voll von skrupellosen Verbrechern ist, die vor nichts zurückschrecken. Wir wissen alle, dass Erfolg alleine nicht glücklich macht. Ja, die beiden treffen sich und helfen sich gegenseitig. Nein, es rührt einen nicht zu Tränen oder bringt eine großartige Lehre fürs Leben rüber.
Das Buch hatte großes Potential, gerade durch dieses mysteriöse Drumherum, aber meiner Meinung nach hat es viel davon verschenkt. Ich war enttäuscht und habe es bloß nicht weggelegt weil ich sowas ungern mache, und immerhin waren es nur 374 Seiten.
Gelesen vom 05. April bis 19. Mai 2013
44 Tage für ein 374-seitiges Buch? Meine Güte. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen dass es eins dieser Bücher war, die ich anfange, dann weglege und zwischendurch ein anderes lese (hier A Game of Thrones).
Das Buch fiel mir zusammen mit The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out of the Window and Disappeared während meines Hamburgaufenthaltes letzten Sommer in die Hände. Unglücklicher Weise konnte es ebenso wie der Hunderjährige den Erwartungen nicht standhalten.
Das Cover gibt keine Auskunft über den Inhalt abgesehen von folgenden Sätzen: „We don't want to tell you what happens in this book. It is a truly special story and we don't want to spoil it. Nevertheless, you need to know enough to buy it so we will just say this: This is the story of two women. Their lives collide one fateful day, and one of them has to make a terrible choice. Two years later, they meet again -- the story starts there! Once you have read it, you'll want to tell your friends about it. When you do, please don't tell them what happens either. The magic is in how it unfolds.“ Also quasi: Zwei Frauen verbindet eine schicksalhafte Begegnung die ihre Leben verändert, und eine muss eine schreckliche Entscheidung treffen. Zwei Jahre später treffen sie sich wieder, und hier beginnt die Geschichte. Du wirst allen von diesem Buch erzählen wollen. Gibt ja irgendwie nicht so viel her zum Inhalt, aber hatte mich neugierig gemacht. Der Klappentext sagt: Erzählt euren Freunden nicht, worum es geht, um die Magie zu erhalten. Ich werde das mal dreist ignorieren und euch ganz genau erzählen, worum es geht, damit ihr nicht wie ich voll freudiger Erwartung das Buch kauft und dann enttäuscht werdet.
Es geht um zwei Frauen, soviel ist ja klar. Eine davon, Sarah, ist eine relativ erfolgreiche, britische Businessfrau mit Ehemann und Affäre, und die andere, Little Bee, ein afrikanische Jugendliche auf der Flucht vor denen, die ihr Dorf auf der Suche nach Öl niedergebrannt haben. Während einem Urlaub treffen sie sich in Nigeria am Strand, die Frau rettet das Leben des Mädchens, und von da an geht die Geschichte quasi los.
Wenn ich ehrlich bin: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht gekauft. Es klingt wie etwas, was man in der Schule lesen muss, und es fühlte sich auch so an. Die beiden Erzählstimmen der Charaktere wurden zwar jeweils gut getroffen, aber irgendwie kam bei mir keine richtige Stimmung auf. Ich konnte weder mit Sarah noch mit Little Bee so richtig mitfühlen; alles ist irgendwie runter erzählt und selbst die richtig dramatischen Stellen – ja, die gibt es – sind irgendwie…gefühllos. Es wirkt wie eine weitere Story die uns die Augen darüber öffnen soll, wie schlecht es Leuten in Afrika geht und wie unbefriedigend Erfolg doch ist. Ist ja schön und gut, wir wissen alle, dass die Ölindustrie voll von skrupellosen Verbrechern ist, die vor nichts zurückschrecken. Wir wissen alle, dass Erfolg alleine nicht glücklich macht. Ja, die beiden treffen sich und helfen sich gegenseitig. Nein, es rührt einen nicht zu Tränen oder bringt eine großartige Lehre fürs Leben rüber.
Das Buch hatte großes Potential, gerade durch dieses mysteriöse Drumherum, aber meiner Meinung nach hat es viel davon verschenkt. Ich war enttäuscht und habe es bloß nicht weggelegt weil ich sowas ungern mache, und immerhin waren es nur 374 Seiten.
Freitag, 10. Mai 2013
A Game of Thrones - George R. R. Martin
Gelesen vom 23. April bis 07. Mai 2013
2 4,5-stündige Zugfahrten, und schon komme ich auf
durchschnittliche 53 Seiten am Tag! Ich muss mich allerdings auch ranhalten,
denn bei meiner 2013er-Reading-challenge hänge ich zurzeit ein Buch hinterher.
Allerdings kam Montag Morganville Nr
14 raus, also spätestens nächste Woche bin ich wieder drin.
Ruhig aber mal zum eigentlichen Thema: A Game of Thrones. Ich bemerke einen beunruhigenden Trend was meine
Bücherauswahl betrifft; ich habe auch dieses hier erst gelesen, nachdem ich die
Verfilmung gesehen habe. Es wird höchste Zeit, mich mal wieder von den
mainstream-Wälzern abzuwenden!
A Game of Thrones ist
der erste Band der Buchreihe A Song of
Ice and Fire, auf der auch die Fernsehserie Game of Thrones basiert, die seit 2011 auf dem amerikanischen
Pay-TV Sender hbo ausgestrahlt wird
und sich im Moment in der dritten Staffel befindet. Das erste Buch wurde schon
2001 veröffentlicht, also wie ihr seht: Ich springe etwas spät auf den Wagen
auf. Nachdem ich aber von diversen Seiten bequasselt wurde, mir doch mal die
Serie endlich anzuschauen (Dominik, Sahra und tumblr) bzw die Bücher doch jetzt
endlich mal zu lesen (ebenfalls Dominik und Laura G) konnte ich mich dann
irgendwann nicht mehr wehren. Und mal im Ernst, die Serie ist echt richtig gut!
Klare Sache also dass die Bücher her mussten.
Jetzt aber genug der Einleitung; kommen wir zum Plot. Grob
lässt die Handlung von A Song of Ice and
Fire sich ziemlich leicht auf den Punkt bringen: Sieben noble Familien
liefern sich einen (blutigen) Machtkampf um den Eisernen Thron der Sieben
Königreiche des Kontinents Westeros. Dabei geht es hoch her und in jedem
zweiten Kapitel stirbt eine Nebelrolle und in jedem dritten eine Hauptrolle –
zumindest kommt es dem Leser so vor.
Den Inhalt detailliert aber kurz zusammenzufassen ist quasi unmöglich, also muss die lange Variante her. Überspring den Teil ruhig falls ihr nur an meiner Meinung interessiert seid!
Die Handlung von A
Game of Thrones konzentriert sich größtenteils auf die Schicksale der
einzelnen Mitglieder der Familie Stark, die Wächter des Nordens. Eddard „Ned“
Stark, das Familienoberhaupt, ist ein guter Freund des Königs Robert Baratheon,
und als dessen rechte Hand Jon Arryn plötzlich stirbt holt Robert Ned zu sich
in die Hauptstadt um die Position der Hand zu übernehmen. Ned bringt seine
Töchter Sansa und Arya mit sich, denn Sansa soll Roberts Sohn Joffrey heiraten
und Arya endlich zu einer anständigen jungen Dame erzogen werden. Kurz nach
seiner Abreise bekommt seine Frau Catelyn einen Brief von ihrer Schwester Lyssa
Arryn. Diese ist davon überzeugt, dass Roberts Frau und Königin, Cercei
Lannister, und ihre Familie hinter Jon Arryn Tods stecken. Catelyn macht sich
daraufhin auf den Weg hinter Ned her um ihn vor der möglichen Gefahr zu warnen,
und ihr ältester Sohn Robb bleibt als Lord in Winterfell zurück, zusammen mit
dem jüngeren Bran und dem dreijährigen Rikkon.
Zeitgleich macht sich Jon Snow, Ned Starks Bastard-Sohn, auf, um sich der Night’s Watch anzuschließen – eine uralten Bruderschaft deren Aufgabe es ist, die Sieben Königreiche vor Angriffen aus dem wilden Norden zu schützen. Zu diesem Zweck wurde vor ewigen Zeiten mal eine riesige Mauer aus Eis errichtet, und an dieser hält die Night’s Watch wache (quasi wie Hadrian’s Wall in GB, bloß das anstatt der Schotten übernatürliche Eis-Zombies hinter der Mauer lauern. Unter anderem.)
Der dritte Strang der Erzählung befasst sich mit Daenerys Targaryen, Tochter des vorherigen Königs Aerys Targaryen, der vom Zwillingsbruder der Königin, Jaime Lannister, ermordert wurde. Daenerys und ihr älterer Bruder und rechtmäßiger Thronfolger Viserys mussten daraufhin fliehen und halten sich seitdem im Exil auf, fest entschlossen eine Armee aufzubauen und die Sieben Königreiche zurückzuerobern. Zu diesem Zweck „verkauft“ Viserys seine Schwester an den Pferdelord Drogo, Khal (König) und Anführer des Nomadenvolks der Dothraki, in der Hoffnung mit deren Hilfe sein Ziel zu erreichen.
Zeitgleich macht sich Jon Snow, Ned Starks Bastard-Sohn, auf, um sich der Night’s Watch anzuschließen – eine uralten Bruderschaft deren Aufgabe es ist, die Sieben Königreiche vor Angriffen aus dem wilden Norden zu schützen. Zu diesem Zweck wurde vor ewigen Zeiten mal eine riesige Mauer aus Eis errichtet, und an dieser hält die Night’s Watch wache (quasi wie Hadrian’s Wall in GB, bloß das anstatt der Schotten übernatürliche Eis-Zombies hinter der Mauer lauern. Unter anderem.)
Der dritte Strang der Erzählung befasst sich mit Daenerys Targaryen, Tochter des vorherigen Königs Aerys Targaryen, der vom Zwillingsbruder der Königin, Jaime Lannister, ermordert wurde. Daenerys und ihr älterer Bruder und rechtmäßiger Thronfolger Viserys mussten daraufhin fliehen und halten sich seitdem im Exil auf, fest entschlossen eine Armee aufzubauen und die Sieben Königreiche zurückzuerobern. Zu diesem Zweck „verkauft“ Viserys seine Schwester an den Pferdelord Drogo, Khal (König) und Anführer des Nomadenvolks der Dothraki, in der Hoffnung mit deren Hilfe sein Ziel zu erreichen.
Das war jetzt quasi das erste Viertel des Buches (vermutlich
nicht mal), also könnt ihr euch in etwa eine Vorstellung von dem extrem
umfangreichen Plot machen. Die Geschichte wird aus insgesamt acht verschiedenen
Blickrichtungen erzählt: Ned, Catelyn, Jon, Sansa, Bran, Arya, Daenerys und
Tyrion Lannister, Bruder von Jaime und Cercei und ein Zwerg. Persönlich bin ich
ja kein großer Fan mehrerer POV’s, denn meistens gibt es mindestens eine
Storyline, die total langweilig und/oder uninteressant ist. A Game of Thrones ist das erste Buch wo
mir die Aufteilung in gleich 8 unterschiedliche Erzähler tatsächlich gefallen
hat. Vermutlich liegt das daran, dass die Starks die für den Gesamtverlauf der
Geschichte interessanteste Storyline haben, Tyrion und Daenerys aber die besten
Charaktere sind. Wobei, alle Charaktere sind durch die Bank klasse. Von jeder
Sorte ist etwas dabei, und selbst die dreckigen Arschlöcher sind großartig
geschrieben. Selbst den egoistischsten Fiesling kann ich irgendwie nicht hassen
(außer Joffrey, der ist quasi Umbridge-Niveau).
Die Welt ist ebenfalls ziemlich gut konstruiert und extrem detailliert; sie steht Mittelerde hier eigentlich in nichts nach. Dank Karten am Anfang und spezifischer Beschreibungen kann man die Figuren auf ihren Reisen immer ziemlich genau verfolgen. Das ist ganz besonders von Vorteil wenn theoretische Kriegsplanung gemacht wird – und damit kommen wir zu einem Teil, der mir ganz besonders gut gefallen hat.
Richtig viele ernstzunehmende erwachsene Fantasy habe ich ja noch nicht gelesen wenn ich ehrlich bin. Damit meine ich jetzt Bücher, die nicht nur schöne Geschichten von Drachen und Zauberern erzählen, sondern hart an der Realität sind und machtpolitische Auseinandersetzungen, Allianzen und das Fädenziehen im Hintergrund im Vordergrund steht. Und genau das hat an Mists of Avalon gefallen und gefällt mir erneut an Game of Thrones. Jeder ist sich selbst der Nächste und auf seinen eigenen Vorteil bedacht; es wird verraten und verkauft was das Zeug hält und die ehrenhaften müssen dabei zusehen wie die Welt zugrunde geht – herrlich! Wie der Name schon sagt ist es ein Spiel – ein Spiel um den Thron, und spielst du das Spiel, dann gewinnst du oder du stirbst – es gibt nichts dazwischen.
Aber es geht nicht nur um die Macht, sondern auch um Familie, Liebe, Rache und Gerechtigkeit. Und wie wir an den Eis-Zombies ja schon sehen gibt es wie in jeder guten Fantasy-Welt auch ein übernatürliches Element. Abgesehen von den Zombies gibt es noch die Drachen, aber zu Magie an sich (und ob sie nun existiert) wird kein eindeutiges Statement abgelegt. Besonders verwirrend wird das dadurch, dass auch Religion eine wichtige Rolle spielt, und man nie so genau feststellen kann: War das jetzt Zauberei oder der Wille irgendeines Gottes? Aber das ist eine kleine Sache, und die verschiedenen eingebauten Religionen sind wirklich interessant und geben der Welt noch mehr Substanz.
Die Welt ist ebenfalls ziemlich gut konstruiert und extrem detailliert; sie steht Mittelerde hier eigentlich in nichts nach. Dank Karten am Anfang und spezifischer Beschreibungen kann man die Figuren auf ihren Reisen immer ziemlich genau verfolgen. Das ist ganz besonders von Vorteil wenn theoretische Kriegsplanung gemacht wird – und damit kommen wir zu einem Teil, der mir ganz besonders gut gefallen hat.
Richtig viele ernstzunehmende erwachsene Fantasy habe ich ja noch nicht gelesen wenn ich ehrlich bin. Damit meine ich jetzt Bücher, die nicht nur schöne Geschichten von Drachen und Zauberern erzählen, sondern hart an der Realität sind und machtpolitische Auseinandersetzungen, Allianzen und das Fädenziehen im Hintergrund im Vordergrund steht. Und genau das hat an Mists of Avalon gefallen und gefällt mir erneut an Game of Thrones. Jeder ist sich selbst der Nächste und auf seinen eigenen Vorteil bedacht; es wird verraten und verkauft was das Zeug hält und die ehrenhaften müssen dabei zusehen wie die Welt zugrunde geht – herrlich! Wie der Name schon sagt ist es ein Spiel – ein Spiel um den Thron, und spielst du das Spiel, dann gewinnst du oder du stirbst – es gibt nichts dazwischen.
Aber es geht nicht nur um die Macht, sondern auch um Familie, Liebe, Rache und Gerechtigkeit. Und wie wir an den Eis-Zombies ja schon sehen gibt es wie in jeder guten Fantasy-Welt auch ein übernatürliches Element. Abgesehen von den Zombies gibt es noch die Drachen, aber zu Magie an sich (und ob sie nun existiert) wird kein eindeutiges Statement abgelegt. Besonders verwirrend wird das dadurch, dass auch Religion eine wichtige Rolle spielt, und man nie so genau feststellen kann: War das jetzt Zauberei oder der Wille irgendeines Gottes? Aber das ist eine kleine Sache, und die verschiedenen eingebauten Religionen sind wirklich interessant und geben der Welt noch mehr Substanz.
Um das ganze zusammenzufassen würde ich also sagen: Wer auf
machtpolitische Spielereien steht und beim Lesen gerne nachdenkt sollte A Game of Thrones eine Chance geben –
sowohl dem Buch als auch der Serie. Ich würde nicht mal sagen: Lest auf jeden Fall erst das Buch!, denn
die Serie ist quasi 1:1 übersetzt (besser als der Hobbit, denn es kamen keine
komischen weißen Orks dazu) und sowohl von der Szenerie und Machart als auch
von der Geschichte ansprechend. Das Buch dagegen geht natürlich mehr ins Detail
was Gedanken und Gefühle betrifft, aber das ist auch kein Wunder. Aber leichte
Unterhaltung ist es auf keinen Fall, also Hirn ausschalten ist nicht drin. Wenn
das aber nach dieser Review noch jemand erwartet hat dann würde ich vom Lesen
oder Schauen von GoT echt abraten.
Lasst euch auf keinen Fall von den vielen POV’s oder der massigen Auswahl an
Charakteren abschrecken. Man braucht zwar einen Moment, bis man sich zu Recht
gefunden hat, aber spätestens nach den ersten 400 Seiten kann man die meisten
Namen zuordnen. Ebenfalls nicht abschrecken lassen sollte man sich von der
Anzahl an Bänden in dieser Buchserie und die jeweilige Seitenanzahl (um die 800
sind es immer). Fahrt einfach dauernd Zug, dann habt ihr euch da schnell
durchgeknabbert!
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