Gelesen vom 10. Bis zum 25. August 2013
Gaiman Nr 4, und der 5. liegt bereit! Hier allerdings in
Zusammenarbeit mit Terry Pratchett, der ja bekannt sein sollte.
Good Omens ist ein
Buch über die Apokalypse. Ja, da habt ihr richtig gelesen. Die Welt endet
nächsten Samstag, die vier Reiter der Apokalypse sind gestartet und der
Antichrist wandelt unter uns. Ein gefallener Engel und einer, der (noch) steht
sind beide auf der Suche, ebenso wie ein Hexenjäger und eine Okkultistin und
Nachfahrin der Prophetin Agnes Nutter, die eben genau diese Apokalypse vor
dreihundert Jahren vorhergesagt hat. Klingt das nicht herrlich willkürlich? Ist
es auch.
Ich muss sagen, ich bin begeistert. Von Pratchett habe ich
ja noch nichts gelesen, aber Gaimans Schreibweise erkenne ich eindeutig wieder.
Diese herrliche Art und Weise, völlig unglaubliche Dinge auf eine Art und Weise
zu erklären, die den Eindruck vermittelt, es wäre vollkommen normal. Ich meine,
wie verrückt klingt die Zusammenfassung? Wie chaotisch und regelrecht
abgefahren, und trotzdem würde man beim Lesen nie auf die Idee kommen, das
plötzliche Auftauchen fliegender Untertassen in Frage zu stellen. Atlantis ist
mal eben wieder aus den Tiefen des Meeres heraufgekommen? Klar. Steinalte
Tibetaner kommen aus Berghöhlen hervor? Kein Wunder, morgen geht ja die Welt
unter! Sehen tun wir die ganze Scharade abwechselnd durch die Augen des
(gefallenen Engels) Dämonen Crowley, des Engels Aziraphale, der Okkultistin und
Halbtags-Hexe Anathema, des Hexenjägers Newton und des Antichristen selbst; des
11jährigen Adam Young.
Wundervoll schräg, komisch und lustig; toll geschrieben und
genau die richtige Art von skurril – Lisa auf jeden Fall, und Anne sicher auch,
werden dieses Buch lieben. Ihr müsst es euch unbedingt ausleihen, Ladys. Dicker
Daumen hoch; ich empfehle es unbedingt!