Freitag, 21. Juni 2013

Neue-Serien-Update #2

Natürlich ist es nicht bei den fünf Serien aus dem letzten Post geblieben, und die eine oder andere Pilotfolge hatte ich auch schon gesehen und bloß nicht in den anderen integriert um euch nicht zu erschlagen. Anyway, hier sind ein paar mehr "Empfehlungen" meinerseits.

Vicious (2013)
- Pilotfolge gesehen -
Fangen wir mit einer Sitcom an! Himym hat ja schon seit 4 Staffeln extrem nachgelassen und TBBT rutscht auch schon etwas, also muss Ersatz her. Und was habe ich da gefunden, uiuiui. Eine wahre Goldgrube. Vicious ist eine britische Produktion und handelt von einem alten schwulen Pärchen, Freddie und Stuart, das schon seit fast 50 Jahren gemeinsam in einer kleinen Wohnung im Londoner Stadtteil Covent Garden lebt. Die beiden haben eine herrliche Hass-Liebe und zicken sich ständig nur an, mit Unterstützung ihrer Freundin Violet, und ihre Routine wird etwas aus den Fugen gebracht durch den Einzug eines neuen (heißen) Nachbarn, Ash (Ramsay Snow von got). Aber das beste an der Serie ist die Besetzung: SIR IAN MCKELLEN, GUYS!!! Wie kann man das nicht sehen wollen, allein schon wegen ihm?!
Großartiger (selbstverständlich) britischer Humor und eine Sitcom wie sie im Buche steht, völlig überzogen und mit exakt platzierten Witzen und Lachpausen. Unbedingt zu empfehlen!

Vikings (2013)
- Pilotfolge gesehen -
Vikings ist eine Action/Drama/Historisches Kriegs-Ding. Die Machart ist ähnlich wie Game of Thrones, bloß weniger nackte Leute und Sexposition (das ist übrigens ein echter Begriff der ein bestimmtes Utensil/Mittel beim Film/Serien machen beschreibt, siehe wikipedia), und ebenWikinger als Protagonisten. Die Serie dreht sich um Ragnar Lothbrok, einen Wikinger wie er im Buche steht, und seinen Aufstieg zum Boss der Wikinger. Quasi.
An der wischi-waschi Beschreibung hat man sicher schon bemerkt, dass ich nicht so begeistert von der Serie war. Irgendwie wollte es einfach nicht so richtig an mich ran; es kam keine Stimmung beim Schauen auf. Die Kanadische Serie ist vom History Channel produziert und basiert lose auf realen Geschehnissen, wirkt aber weder wie eine historische Doku, noch wie eine richtige Serie, und irgendwie erschien mir alles insgesamt etwas undurchsichtig.
Ich würde aber dennoch nicht davon abraten, denn meine Meinung ist ja alles andere als Gold wert!

Hannibal (2013)
- Pilotfolge gesehen -
Oooh, eine kontroverse Serie, hurra! Hier geht es nicht um den Typen, der mit Elefanten die Alpen überquert hat, sondern den Kannibalen. Ich weiß, eine Serie über einen Kannibalen? Ich sage ja, kontrovers. Sie basiert auf Red Dragon von Thomas Harris und wird (hauptsächlich) aus der Perspektive des FBI-Profilers Will Graham erzählt, der die Hilfe des Psychiaters Hannibal Lecter aufsucht. Will Graham ist nämlich außerordentlich empathisch und kann sich deswegen in den Kopf eines Serienkillers hineinversetzen und Verbrechen quasi exakt nachvollziehen. Das spielt natürlich der Psyche des armen Kerl übel mit, und unter Leute geht er deswegen auch eher selten.
Ohne jetzt makaber klingen zu wollen: Die Serie ist visuell sehr ansprechend und hat diverse großartige Shots. Diese Shots sind zwar meistens Leichen(teile), die nahezu künstlerisch drapiert wurden, aber auch großartige Aufnahmen von kreativ zubereitetem Essen (das ist eben auch Menschenfleisch). Man darf auf keinen Fall einen schwachen Magen haben, und ich kann vollkommen verstehen wenn die ganze Beschreibung euch jetzt absolut abgeschreckt hat. Falls nicht solltet ihr die Serie aber durchaus mal ausprobieren! Herrlich psycho, manipulativ und ernst, und ich bin überzeugt davon dass es kein Happy End geben wird.

Teen Wolf (2011)
- Staffel 1 gesehen -
MTV macht Serien? War mir neu. Also abgesehen von Next, My Super Sweet Sixteen und so nem Quatsch. Ich sage direkt am Anfang: Teen Wolf ist keine gute Serie! Es ist quasi Vampire Diaries, bloß mit Wölfen, und ich würde es als "guilty pleasure" einstufen.
Lose basierend auf dem amerikanischen Film aus 1985 erzählt die Serie die Geschichte des Teenagers Scott McCall, der von einem Werwolf angefallen und gebissen wird. Er verwandelt sich daraufhin natürlich selbst und muss sich dann mit seinen neuen Kräften rumschlagen. Wie jede typische Teenagerserie ist er natürlich ein Nerd und Außenseiter (und sieht dafür unrealistisch gut aus, ebenfalls normal), verliebt sich in das Mädchen, dass neu auf die Schule kommt und fängt etwas mit ihr an nur um dann herauszufinden - oh Schreck! - ihre Familie ist seit Generationen auf die Werwolfjagd spezialisiert! Immer dabei ist sein trotteliger bester Freund (der beste Charakter übrigens, denn er ist realistisch trotz überzogener Persönlichkeit), der Fahrdienste übernehmen darf (typisch), recherchiert (typisch) und Kontakte zur Polizei hat und Dank seines Sheriff-Dads sofort an allerlei Informationen kommt (irgendwie ebenfalls typisch). Dann gibts noch den grummeligen Mentor mit schwieriger Vergangenheit, der als mysteriöser und cooler Typ mit Lederjacke rumläuft und immer den Eindruck erweckt, als wäre er was besseres; ebenfalls nichts neues.
Der Plot ist 100% vorhersehbar und die Serie weder hervorragend durch schauspielerische Leistungen, noch durch visuelle Effekte oder eindrucksvolles CGI (wobei die Verwandlungen jedes Mal erstaunlich gut gemacht sind, gerade im Vergleich zu anderen Filmen/Serien die zur Zeit auf dem Markt sind), und großartige Tiefe gibts auch nicht. Aber es ist nett für zwischendurch, und wie schon gesagt: Guilty Pleasure.
(Außerdem haben sie Staffeln nur jeweils 12 Folgen, weshalb der Plot relativ schnell voranschreitet und sinnlose Füller-Folgen quasi nicht vorhanden sind.)

4 Kommentare:

  1. Mäh, bis auf die erste (die aber vielleicht anstrengend sein könnte?) ist mir nichts sonderlich sympathisch. Aber ich muss ja eh erstmal Dings of Dings anfangen

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    1. Es wird allerhöchste Zeit für Dings of Dings! Alle schauen es. Lisa, Laura, Sahra, Dominik, ich...

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