Girl About Time (oder eher Ruby Red)
Gelesen vom 18. auf den 19. Oktober 2012
Das ist mal ne Bilanz! 156 Seiten pro Tag. Ist hierbei allerdings auch kein Wunder, denn das geht runter wie Butter.
Ursprünglich habe ich Rubinrot zur
Abizeit gelesen. Lisa hat mich drauf gebracht, denn die hatte alle drei
Bände von ihrer Cousine ausgeliehen. Der Name der Autorin lässt es ja
schon vermuten: Hier handelt es sich um ein deutsches Buch! Als ich
allerdings das Kinderzimmer aufgeräumt habe, bin ich über die englische
Ausgabe gestolpert: Girl About Time. Warum auch immer sie den Titel so
verändert haben verstehe ich nicht, denn es gibt auch eine englische
Ausgabe mit dem Titel "Ruby Red". Naja.
Wer das Buch kennt oder
dem Link zur amazon-page gefolgt ist wird schon festgestellt haben, dass
das hier alles andere als literarisch anspruchsvoll ist. Kitschige
Teenie-Story, viel Romance und heartbreak, wie sich das gehört, und
natürlich muss die Welt gerettet werden.
Aber.
Was mal ganz
nett ist: Wie haben hier keinen social outcast, die keine Freunde hat
und schon immer irgendwie anders war. Ganz im Gegenteil: Die
Protagonistin ist voll normal, und zur Abwechslung ist das mal echt
schön! Es fällt dadurch leichter, sich zu identifizieren. Auch ansonsten
reagiert sie genau so, wie sich das für eine sechzehnjährige gehört.
Von einer Sekunde auf die andere ist sie Hals über Kopf verliebt, und
nach ner Woche weiß sie, dass sie den Rest ihres Leben mit ihrem
Angebeteten verbringen will - ja klar, Schätzchen. Aber man kann darüber
hinwegsehen, denn trotz allem ist sie eine gute Mischung aus normalem
kleinen Mädchen, das nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss, und
selbstbewusster junger Frau die sich dennoch nicht auf der Nase
rumtanzen lässt. Und schon gar nicht von ein paar wichtigtuerischen
Mitgliedern einer uralten Loge von Zeitreisenden.
Die Story an
sich ist nicht unbedingt tief, und ihre besondere Fähigkeit wirkt
irgendwie zunächst ein wenig fehl am Platz und komisch, weil es
scheinbar nicht mit dem Rest zusammen passt. Aber in den Folgebänden
wird das erklärt, und dann ergibt es ein wenig mehr Sinn.
Dennoch
ist es ein richtig schönes Teeniebuch, was sich verdammt gut lesen lässt
und das (im Gegensatz zu HdR) keine einzige langweilige oder zähe
Stelle hat. Die Geschehnisse fliegen nur so an einem vorbei, und bevor
man sichs versieht ist man schon am Ende angekommen - ein Ende, dass
natürlich einen super Cliffhanger hat, wie sich das gehört!
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