Gesehen am 10.10.12
im Kino
“The Perks Of Being A Wallflower”, oder zu Deutsch “Vielleicht
lieber morgen” (dazu direkt: Was fürn bescheuerter Titel?) basiert auf dem
gleichnamigen Buch von Stephen Chbosky.
Es geht darin um Charlie, einen Freshman auf der Highschool, ein schüchterner Außenseiter ohne Freunde, der irgendwie halbherzig auf der Suche nach Anschluss ist. Sein bester Freund hat sich vor nicht allzu langer Zeit umgebracht oder ist gestorben, ich bin mir nicht sicher, deswegen er schreibt Briefe an sich selbst, um gegen die Einsamkeit zu arbeiten. Der einzige, mit dem er sich wirklich gut versteht, ist sein Englischlehrer, der versorgt ihn immer mit allerlei Büchern und Zusatzarbeiten, denn niveaumäßig ist er der Klasse voraus. Sein Elternhaus ist mäßig, und seine Schwester datet einen komischen Öko-Loser der sie hin und wieder verprügelt.
In einem Holz-Dingens-Kurs (so wie bei Ned’s Ultimativer Schulwahnsinn) lernt er dann Patrick kennen, und später dessen Adoptivschwester Sam. Die beiden sind Seniors und ziemlich cool, und mehr aus einer Laune oder Mitleid heraus nehmen sie Charlie mit auf eine Kellerparty. Langsam finden sie dann raus, dass Charlie tatsächlich keine Freunde hat, und beschließen dann – definitiv aus Mitleid – Charlie in ihre Freundesgruppe aufzunehmen.
Im Verlauf des Films erfährt man mehr über die Backstory von Charlie, Patrick und Sam, und auch diverser anderer Charaktere, und, wie sich das für eine comig of age – Geschichte gehört, Abgründe aller Art.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch (noch!) nicht gelesen habe, aber aus verschiedenen Ecken (hust, hust, tumblr.) gehört habe, dass es sich definitiv lohnt. Also dachte ich mir: Hey, ich gehe gern ins Kino, der Film verspricht genügend Stoff zum Nachdenken, also warum nicht. Ich hatte gewisse Erwartungen, die, zu meiner Freude, übertroffen wurden. Der Film hat Tiefe, Drama, und übertreibt es mit beidem nicht. Man hat zwar Stereotypen, aber die sind alles andere als überspitzt oder unglaubwürdig, und das Ende ist überraschend, hart, passt aber vollkommen ins Bild. Also auch wenn man kein Fan von coming-of-age Dramen ist, lohnt es sich, den Film anzusehen. Emma Watson macht eine gute Figur als Sam, und ebenso Logan Lerman als Charlie und Ezra Miller als Patrick. Auch Nina Dobrev zeigt in ihrer Rolle als Charlies Schwester, dass sie mehr kann als bloß Elena in The Vampire Diaries.
Nicht schön, aber ehrlich und regt zum Nachdenken an. Man hat danach vielleicht ein flaues Gefühl im Magen, aber besser als sinnlose Action mit herumfliegenden Autos ist es ja sowas von!
Es geht darin um Charlie, einen Freshman auf der Highschool, ein schüchterner Außenseiter ohne Freunde, der irgendwie halbherzig auf der Suche nach Anschluss ist. Sein bester Freund hat sich vor nicht allzu langer Zeit umgebracht oder ist gestorben, ich bin mir nicht sicher, deswegen er schreibt Briefe an sich selbst, um gegen die Einsamkeit zu arbeiten. Der einzige, mit dem er sich wirklich gut versteht, ist sein Englischlehrer, der versorgt ihn immer mit allerlei Büchern und Zusatzarbeiten, denn niveaumäßig ist er der Klasse voraus. Sein Elternhaus ist mäßig, und seine Schwester datet einen komischen Öko-Loser der sie hin und wieder verprügelt.
In einem Holz-Dingens-Kurs (so wie bei Ned’s Ultimativer Schulwahnsinn) lernt er dann Patrick kennen, und später dessen Adoptivschwester Sam. Die beiden sind Seniors und ziemlich cool, und mehr aus einer Laune oder Mitleid heraus nehmen sie Charlie mit auf eine Kellerparty. Langsam finden sie dann raus, dass Charlie tatsächlich keine Freunde hat, und beschließen dann – definitiv aus Mitleid – Charlie in ihre Freundesgruppe aufzunehmen.
Im Verlauf des Films erfährt man mehr über die Backstory von Charlie, Patrick und Sam, und auch diverser anderer Charaktere, und, wie sich das für eine comig of age – Geschichte gehört, Abgründe aller Art.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch (noch!) nicht gelesen habe, aber aus verschiedenen Ecken (hust, hust, tumblr.) gehört habe, dass es sich definitiv lohnt. Also dachte ich mir: Hey, ich gehe gern ins Kino, der Film verspricht genügend Stoff zum Nachdenken, also warum nicht. Ich hatte gewisse Erwartungen, die, zu meiner Freude, übertroffen wurden. Der Film hat Tiefe, Drama, und übertreibt es mit beidem nicht. Man hat zwar Stereotypen, aber die sind alles andere als überspitzt oder unglaubwürdig, und das Ende ist überraschend, hart, passt aber vollkommen ins Bild. Also auch wenn man kein Fan von coming-of-age Dramen ist, lohnt es sich, den Film anzusehen. Emma Watson macht eine gute Figur als Sam, und ebenso Logan Lerman als Charlie und Ezra Miller als Patrick. Auch Nina Dobrev zeigt in ihrer Rolle als Charlies Schwester, dass sie mehr kann als bloß Elena in The Vampire Diaries.
Nicht schön, aber ehrlich und regt zum Nachdenken an. Man hat danach vielleicht ein flaues Gefühl im Magen, aber besser als sinnlose Action mit herumfliegenden Autos ist es ja sowas von!
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