Freitag, 20. Dezember 2013

The Five People You Meet In Heaven - Mitch Albom

The Five People You Meet In Heaven
Gelesen vom 15. bis zum 17. Dezember 2013

Das Buch habe ich schon längere Zeit im Regal stehen. Ich kann mich vage einnern, es mal während eines Klassenausflugs auf den Kölner Weihnachtsmarkt dort in der Mayerschen gekauft zu haben, aber keine Garantie. Wie das eben manchmal so ist: Man will ein Buch gerne lesen, aber irgendwie nicht in diesem Moment.

Die Geschichte handelt von Eddie, einem Wartungsarbeiter in einem Freizeitpark am Pier in einem dieser Küstenstädte. Wo genau wird nicht erwähnt, aber Brighton kommt mal vor, also schätze ich er hält sich in England auf. Eddie stirbt während eines Arbeitsunfalls im Freizeitpark und die Geschichte lässt uns Eddies 5 letzte Treffen im Himmel miterleben; durchzogen von Erinnerungen, Lebensweisheiten und den letzten Dingen, die er begreifen muss, bevor seine Seele den ewigen Frieden finden kann.

Klingt weitaus kitschiger und spiritueller, als er tatsächlich ist. Eigentlich ist dieses Buch mit seinen bloß 231 Seiten eine schöne, kleine Geschichte über das Leben eines völlig normalen Mannes und die Bedeutsamkeit eines jeden Lebens. Was der "Himmel" eigentlich ist, und wie Gott sich in die ganze Geschichte einbauen lässt wird nicht tiefer erläutert, aber die Dinge, die jede der fünf Personen Eddie mit auf den letzten Weg gibt, sind schon aus der moralisch höheren Ebene anzusiedeln.
Es ist nett und schnell zu lesen gewesen, überhaupt nicht fordernd oder zum ultimativen Nachdenken anregend, aber vielleicht bin ich auch das falsche Zielpublikum gewesen, denn ich laufe nicht Tag für Tag durch die Gegend und mache mir Sorgen über das, was passiert wenn man stirbt, bzw was danach kommt, oder ob mein Leben überhaupt einen Wert hat.

Würde ich es empfehlen? Ja, ich denke schon, wenn man mal gerade etwas nettes lesen will. Aber erwartet keine lebenverändernden Erleuchtungen oder so.

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